Wenn ich ehrlich bin, hab ich wahrscheinlich in meinem Leben am häufigsten nach den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft gegoogelt. Dass die bei jeder Frau ganz unterschiedlich sein können und manche auch irgendwie gar nichts merken, ist mir natürlich klar. Aber wenn man schon keinen Liveticker in meinen Uterus einbauen kann, muss ich mich ja an irgendetwas anderem festklammern, was mir die Schwangerschaft mindestens fünf mal am Tag bestätigt. Momentan ist das der Griff an meine Brüste. Aller zehn Minuten ungefähr ein kurzer Kontrollgriff: Tut noch weh - alles gut! Heute morgen hab ich mich gefreut wie ein Schnitzel, als mir ein bisschen übel wurde - am liebsten hätte ich gekotzt, aber so weit ist es leider (ja, LEIDER) noch nicht. Ja, ich weiß, nicht alle Frauen müssen kotzen. Aber ich würde so gerne! Einfach jeden morgen als zusätzliche Kontrolle zu meinen Brüsten einmal ordentlich übergeben!
Ansonsten merk ich nicht viel. Ab und zu fühlt es sich mal an wie Regelschmerzen. Das war aber vor zwei Tagen noch etwas schlimmer. Und ich bin einfach ständig müde. Ob das daran liegt, dass ich nachts mindestens drei mal aufstehen muss zum Toilettengang? Jedenfalls könnte ich den ganzen Tag einfach nur schlafen,was ich zumindest teilweise auch tue. Außerdem nerven mich plötzlich Kleinigkeiten extrem, die mich vorher überhaupt nicht gestört haben. Das sind solche Kleinigkeiten, dass mir jetzt nichtmal ein Beispiel dazu einfällt.
Auf meinem Handy stapeln sich die Schwangerschaftsapps und eine App, die die Tage runterzählt bis zur vollendeten zwölften Woche. Noch 56 Tage sind das, glaube ich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie andere Frauen die ersten zwölf Wochen überstanden haben, ohne komplett durchzudrehen. Allein dafür meine tiefste Bewunderung!
Was ich übrigens noch sagen wollte: Ihr lieben Menschen, die mir immer die Daumen drücken, sei es hier in den Kommentaren, auf Facebook (und auch äääähhh woanders) und selbstverständlich auch im richtigen Leben - vielen Dank dafür! Obwohl der Blog alles andere als privat ist, hab ich doch nie das Gefühl irgendwie ungeschützt oder angreifbar zu sein. Und ja, ich hab schon mit mir gehadert, die positive Nachricht so früh in die Welt hinaus zu posaunen. Aber das gehört eben auch einfach mit dazu, diese Angst, dass noch etwas schief geht und es vorbei ist, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Dieses Risiko ist unbestritten da (nach Statistiken zu googeln ist das Einzige, was ich mich wirklich nicht traue). Was ich sagen will: Ich könnte damit leben, hier zu schreiben, dass etwas schief gegangen ist. Mehr als mit der Tatsache an sich. Noch viel lieber hätte ich natürlich, dass der Blog ein Happy End hat. Wir werden sehen. Danke jedenfalls!
Donnerstag, 5. März 2015
Ist das eigentlich normal?
Mittwoch, 4. März 2015
Der Tag der Wahrheit
Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Eigentlich ging es ja schon am Sonntag los, als ich den ersten Test gemacht hab und sich relativ schnell eine noch schwache, aber doch sehr deutliche zweite Linie zeigte. Ich hätte ja mit einem Gefühlsausbruch meinerseits gerechnet, aber der kam gar nicht. Also ja, die Freude war schon groß, aber ich musste direkt an das letzte Mal denken, als ich den positiven Test in der Hand hielt und man drei Wochen später leider feststellen musste, dass es sich nicht weiterentwickelt hat. Gestern hab ich dann nochmal gestestet und die zweite Linie war nun wesentlich kräftiger, was ja immerhin schonmal ein gutes Zeichen ist. Ich hab natürlich schon am Sonntag überlegt, ob ich einen Blogeintrag schreibe, aber dann mit meinem Mann entschiedem, dass wir die Info doch erst noch, wenigstens für ein paar Tage, ganz für uns haben wollen. Das ist dann eben die Konsequenz des Blogs, dass es nun jeder schon weiß, obwohl die ersten kritischen 12 Wochen noch gar nicht um sind.
Heute war dann der Bluttest in der Praxis und noch bevor wir zum Arzt konnten, wurde natürlich ersteinmal abgerechnet. 400 Euro fürs Embryoskop, 200 Euro für die Kryokonservierung. Katsching!
Beim Arzt wurde uns dann nochmal gesagt, dass es eigentlich nur geklappt haben kann, bei den Blastozysten! Immer wieder erstaunlich über was sich insbesondere Frauenärzte so freuen können. ("Wow, diese Schleimhaut sieht unheimlich gut aus!" "So wunderschöne Follikel sieht man selten!") Da man auf dem Ultraschall zu dem Zeitpunkt sowieso noch nix sehen kann (außer einer "wundervoll aufgebauten Schleimhaut" vielleicht), wurde das auch gar nicht gemacht, sondern gleich darüber gesprochen, wie es nun weitergeht. Ich solle mich bloß nicht verrückt machen wegen meiner Fehlgeburt damals, sowas passiere einfach und hätte nicht zu bedeuten, dass das jetzt wieder passieren müsse. Okay, ich versuchs! Echt!
Dann wurde Blut genommen aus meinen "sehr hübschen Venen". Vor einer halben Stunde konnte ich dann anrufen und der positive Pipitest hat seine Bestätigung erhalten. "Herzlichen Glückwunsch, sie sind schwanger! Ihr HCG-Wert und auch der Progesteron-Wert sehen sehr gut aus!" Ich weiß schon gar nicht mehr, wie das beim letzten Mal war. Ich meine mich zu erinnern, dass der HCG-Wert da schon recht niedrig war, aber sicher bin ich mir nicht. In genau einer Woche haben wir den nächsten Termin. Ich befürchte fast, dass es noch zu früh sein wird, um so richtig was zu sehen auf dem Ultraschall. Lassen wir uns überraschen. Mein Mantra ist jetzt jedenfalls: Alles wird gut!
Und der erste Schwangerschaftstee wurde auch schon getrunken. Würde es Schwangerschaftsbrot, Schwangerschaftsbutter und Schwangerschaftsnutella geben, ich würde alles kaufen.
Irgendwie kommt mir der Post so komisch vor. Unvollständig, obwohl ja doch alles gesagt wurde. Eines vielleicht noch: Bitte noch keine großen Gratulationen und so. Wir freuen uns zwar sehr, aber es ist noch so zart und klein und zerbrechlich, dass wir mit der richtigen Freude lieber noch ein paar Wochen warten wollen.
Heute war dann der Bluttest in der Praxis und noch bevor wir zum Arzt konnten, wurde natürlich ersteinmal abgerechnet. 400 Euro fürs Embryoskop, 200 Euro für die Kryokonservierung. Katsching!
Beim Arzt wurde uns dann nochmal gesagt, dass es eigentlich nur geklappt haben kann, bei den Blastozysten! Immer wieder erstaunlich über was sich insbesondere Frauenärzte so freuen können. ("Wow, diese Schleimhaut sieht unheimlich gut aus!" "So wunderschöne Follikel sieht man selten!") Da man auf dem Ultraschall zu dem Zeitpunkt sowieso noch nix sehen kann (außer einer "wundervoll aufgebauten Schleimhaut" vielleicht), wurde das auch gar nicht gemacht, sondern gleich darüber gesprochen, wie es nun weitergeht. Ich solle mich bloß nicht verrückt machen wegen meiner Fehlgeburt damals, sowas passiere einfach und hätte nicht zu bedeuten, dass das jetzt wieder passieren müsse. Okay, ich versuchs! Echt!
Dann wurde Blut genommen aus meinen "sehr hübschen Venen". Vor einer halben Stunde konnte ich dann anrufen und der positive Pipitest hat seine Bestätigung erhalten. "Herzlichen Glückwunsch, sie sind schwanger! Ihr HCG-Wert und auch der Progesteron-Wert sehen sehr gut aus!" Ich weiß schon gar nicht mehr, wie das beim letzten Mal war. Ich meine mich zu erinnern, dass der HCG-Wert da schon recht niedrig war, aber sicher bin ich mir nicht. In genau einer Woche haben wir den nächsten Termin. Ich befürchte fast, dass es noch zu früh sein wird, um so richtig was zu sehen auf dem Ultraschall. Lassen wir uns überraschen. Mein Mantra ist jetzt jedenfalls: Alles wird gut!
Und der erste Schwangerschaftstee wurde auch schon getrunken. Würde es Schwangerschaftsbrot, Schwangerschaftsbutter und Schwangerschaftsnutella geben, ich würde alles kaufen.
Irgendwie kommt mir der Post so komisch vor. Unvollständig, obwohl ja doch alles gesagt wurde. Eines vielleicht noch: Bitte noch keine großen Gratulationen und so. Wir freuen uns zwar sehr, aber es ist noch so zart und klein und zerbrechlich, dass wir mit der richtigen Freude lieber noch ein paar Wochen warten wollen.
Freitag, 27. Februar 2015
Heute so, morgen so.
Gestern war alles seltsam. Bis auf den Husten waren sämtliche Beschwerden plötzlich weg. Okay, ich war noch ein bisschen schlapp, aber meine Temperatur war normal und der Schnupfen verschwunden, obwohl der Schnupfen bei mir immer das ist, was sich am hartnäckigsten hält. Ich hab mich trotzdem noch geschont und viel Zeit auf der Couch verbracht und ja, ich habe auch gegoogelt und bin dabei auf einen ellenlangen Thread aus einem Forum gestoßen, der eine Art Umfrage beinhaltet für Frauen, die durch IUI, IVF oder ICSI schwanger geworden sind. Ich bin kein großer Freund solcher Foren, in denen die Signaturen der Nutzerinnen meistens eine endlose Auflistung erfolgloser Versuche inklusive aller Fehlgeburten enthalten, aber dieser Thread hat mir doch ein bisschen Zuversicht gegeben. Ein paar Stunden später wurde mir per Blitzgedanken plötzlich bewusst, dass es tatsächlich eine realistische Chance gibt, dass ich schwanger sein könnte. In dem Moment ist mir übel geworden und ich musste den Kaffee, den ich mir gerade gemacht hatte, wegkippen, weil ich ihn so ekelerregend fand. Ich hatte für ein paar Minuten ein Dauergrinsen im Gesicht, das nicht mehr weg ging. Mein Appetit auf Heringssalat war riesengroß und meine Brüste ebenfalls. Abends im Bett hab ich mich hin und her gewältzt, war viel zu nervös um zu schlafen. Ich musste ganze drei Mal innerhalb einer anderthalben Stunde auf die Toilette, ich konnte mir das allererste mal nach so vielen Jahren ansatzweise vorstellen, wie es ist das erste mal den Herzschlag auf dem Ultraschall zu sehen und ich hätte schwören können, dass es diesmal geklappt hat. Wahrscheinlich ist das genau dieses Gefühl, von denen Frauen sprechen, bei denen es tatsächlich geklappt hat, wenn sie meinen, sie hätten es gewusst. Naja, und wenns nicht geklappt hat, war es eben eine Spinnerei, die in dem (Hormon)Zustand schonmal passieren kann.
Heute denke ich wieder, dass ich einfach ein bisschen bekloppt bin und schäme mich fast beim Schreiben, weil ich nicht daran glaube, dass es dieses "ich wusste es einfach" überhaupt gibt.
Heute hat mir auch mein Kaffee wieder geschmeckt.
Mittwoch, 25. Februar 2015
Hallo Schicksal, Hallo Arschloch!
Manchmal ist es echt zum Schreien! Ich hatte schon seit 2-3 Tagen ein bisschen Husten. Der hat sich dann gestern zu einem sehr ekligen Reizhusten entwickelt. Ihr wisst schon, dass ist der Husten, bei dem man denkt, die Lunge explodiert gleich, man aber einfach nicht aufhören kann damit. Gestern abend kam dann noch Schnupfen dazu und ich hab mich schon ein bisschen matschig gefühlt, allerdings noch einigermaßen okay. Und weil in solchen Situationen natürlich meine Finger zucken, hab ich dann doch mal Google nach Erkältungen in der Wartezeit befragt. Das wäre nicht weiter dramatisch, wenn nicht noch Fieber hinzukäme. Bis 38,0°C Köpertemperatur besteht kaum Gefahr, dass den Embryonen etwas passiert. Nachdem ich heute morgen dann von Schüttelfrost geplagt wurde, alle Heizungen auf 5 drehen musste und mit dickem Pullover, Schal und Mütze, eingewickelt in zwei Decken auf der Couch lag und mir immer noch nicht warm werden wollte, ahnte ich schon Schlimmes. 38,7°C sagte das Thermometer und ich dachte: Naja, das geht vielleicht noch, ich schlaf einfach eine Runde und dann geht es von allein weg!
Haste gedacht! Das Fieber ist auf 39,2°C gestiegen und ich musste mir gerade ein Knäckebrot reinzwingen, um die Paracetamol nicht auf leeren Magen zu nehmen. Mein Mann muss leider arbeiten, aber hat schon dafür gesorgt, dass meine Schwiegereltern mir nachher eine frische Hühnersuppe vorbei bringen, das Einzige worauf ich momentan Appetit hab. Das Kinderwunschzentrum meint, man könne nicht viel machen, außer Hausmittelchen und Paracetamol. Dass wenigstens DAS geht, beruhigt mich ein bisschen. Ob so eine hohe Temperatur tatsächlich die Behandlung in Gefahr bringen kann, wollte ich meinen Mann beim Anruf in der Praxis nicht fragen lassen. Da belass ich es doch lieber bei den Informationen, die Google mir gibt. Da kann ich immerhin versuchen innerlich mit "ach naja, Google halt", abzuwinken und bewahre mir ein klitzekleines Restchen Hoffnung, dass unsere zwei vielleicht zukünftigen Kinder von gleichen Schlag sind wie ich undlieber ersticken, anstatt zu erfrieren es lieber ein bisschen zu warm, als ein bisschen zu kalt mögen.
Haste gedacht! Das Fieber ist auf 39,2°C gestiegen und ich musste mir gerade ein Knäckebrot reinzwingen, um die Paracetamol nicht auf leeren Magen zu nehmen. Mein Mann muss leider arbeiten, aber hat schon dafür gesorgt, dass meine Schwiegereltern mir nachher eine frische Hühnersuppe vorbei bringen, das Einzige worauf ich momentan Appetit hab. Das Kinderwunschzentrum meint, man könne nicht viel machen, außer Hausmittelchen und Paracetamol. Dass wenigstens DAS geht, beruhigt mich ein bisschen. Ob so eine hohe Temperatur tatsächlich die Behandlung in Gefahr bringen kann, wollte ich meinen Mann beim Anruf in der Praxis nicht fragen lassen. Da belass ich es doch lieber bei den Informationen, die Google mir gibt. Da kann ich immerhin versuchen innerlich mit "ach naja, Google halt", abzuwinken und bewahre mir ein klitzekleines Restchen Hoffnung, dass unsere zwei vielleicht zukünftigen Kinder von gleichen Schlag sind wie ich und
Montag, 23. Februar 2015
Transfer (+2)
Heute ist also Tag 2 nach Transfer und die schlimmste Zeit hat begonnen. Aber ich fange mal von vorn an, nämlich beim Transfer. Eigentlich hatte ich gestern schon einen ellenlangen Post verfasst, den dann aber voller Wut wieder verworfen. Irgendwie hatte ich schlechte Laune und das Schreiben fiel mir schwer, es war wirr und ohne roten Faden. Ich hoffe, dass ich den heute finde.
Am Samstag kamen wir also ins Kinderwunschzentrum und erfuhren dort, dass sich tatsächlich alle vier übrigen Embryonen bis ins Blastozystenstadium gehalten hatten. YAY! Zwei wurden bereits an dem Morgen eingefroren und die anderen Beiden wurden mir zurückgegeben. Ich werde mal ein wenig ins Detail gehen: Zu allererst muss die Vagina gespült werden, dazu wird sie mit einer Art Klammer auseinandergehalten, die eigentlich die meisten Frauen vom Frauenarztbesuch kennen dürften. Die Spülung ist ein wenig unangenehm. Wobei das das falsche Wort ist. Interessant trifft es vielleicht eher. Das scheint sich irgendwie auch jedes Mal in meinem Gesichtsausdruck wiederzuspiegeln, was von meiner Ärztin wiederum amüsiert kommentiert wird. (Sie darf das, ich mag sie sehr!) Wenn dann alles schön sauber ist, kommt die Kanüle, durch die dann die Blastozysten direkt in die Gebärmutterhöhle gespritzt werden. Das tut nicht weh, schön ist es aber auch nicht. Aber okay, welche Untersuchung beim (Frauen)Arzt würde man schon als schön bezeichnen.
Danach durfte ich noch ein bisschen auf der Liege liegen bleiben und wurde mit meinem Mann allein gelassen. Wahrscheinlich damit man wenigstens ein minibisschen das Gefühl hat, die Zeugung wäre ein privater Moment. Nach einer viertel Stunde war aber auch dieser zu Ende und ich zog in ein Krankenbett um für eine weitere Stunde. Allerdings ohne meinen Mann. Eigentlich muss man nach dem Transfer gar nicht liegen, aber es ist schon irgendwie ein besseres Gefühl, als direkt danach aufzustehen und aus der Praxis zu spazieren. Könnte ja was rausplumpsen!
Mit einem sehr positiven Gefühl verließen wir nach der Stunde die Praxis. Ich verbrachte den restlichen Tag dann größtenteils auf der Couch, manchmal mit den Händen auf dem Unterbauch, innerlich mit den Embryonen redend. Das klingt albern, ist es wahrscheinlich auch, aber ich bin gerne albern.
Gestern, also an dem Tag, an dem die Einnistung ungefähr beginnen müsste, erwachte ich direkt mit schlechter Laune und dem Gedanken, dass es sowieso wieder nicht geklappt hat. Das zog sich dann über den ganzen Tag und ich war froh, dass wir nachmittags Besuch hatten von lieben Freunden mit ihren zwei Kindern, da war ich ganz gut abgelenkt. Theoretisch weiß ich ja, dass man die Einnistung überhaupt nicht spüren muss und vielleicht sogar gar nicht spüren kann. Irgendwie warte ich aber trotzdem immer darauf, dass ein plötzliches Stechen mir verrät, dass sich das jetzt etwas einnistet. Oder dass man eben einfach DIESES GEFÜHL hat und es einfach WEISS! Im Internet kann man ja die abenteuerlichsten Geschichten dazu lesen. "Ich wusste schon beim Sex, dass es diesmal geklappt hat, denn ich hatte so ein Kribbeln im Bauch!" (Herzlichen Glückwunsch zum ersten Orgasmus! ) Überhaupt, scheiß Google! Wobei ich diesmal erst eine Sache gegoogelt habe ("Einnistung wie lange"), was ein guter Schnitt ist. Ich nehme aber an, dass es in den nächsten Tagen mehr werden könnte. Ich weiß zwar eigentlich schon recht viel, aber irgendwelche Fragen über ein bestimmtes ruckartiges Ziehen 1,3583 Zentimeter in Richtung Gebärmutter neben dem rechten Eierstock werden sich sicher bald stellen.
Am Samstag kamen wir also ins Kinderwunschzentrum und erfuhren dort, dass sich tatsächlich alle vier übrigen Embryonen bis ins Blastozystenstadium gehalten hatten. YAY! Zwei wurden bereits an dem Morgen eingefroren und die anderen Beiden wurden mir zurückgegeben. Ich werde mal ein wenig ins Detail gehen: Zu allererst muss die Vagina gespült werden, dazu wird sie mit einer Art Klammer auseinandergehalten, die eigentlich die meisten Frauen vom Frauenarztbesuch kennen dürften. Die Spülung ist ein wenig unangenehm. Wobei das das falsche Wort ist. Interessant trifft es vielleicht eher. Das scheint sich irgendwie auch jedes Mal in meinem Gesichtsausdruck wiederzuspiegeln, was von meiner Ärztin wiederum amüsiert kommentiert wird. (Sie darf das, ich mag sie sehr!) Wenn dann alles schön sauber ist, kommt die Kanüle, durch die dann die Blastozysten direkt in die Gebärmutterhöhle gespritzt werden. Das tut nicht weh, schön ist es aber auch nicht. Aber okay, welche Untersuchung beim (Frauen)Arzt würde man schon als schön bezeichnen.
Danach durfte ich noch ein bisschen auf der Liege liegen bleiben und wurde mit meinem Mann allein gelassen. Wahrscheinlich damit man wenigstens ein minibisschen das Gefühl hat, die Zeugung wäre ein privater Moment. Nach einer viertel Stunde war aber auch dieser zu Ende und ich zog in ein Krankenbett um für eine weitere Stunde. Allerdings ohne meinen Mann. Eigentlich muss man nach dem Transfer gar nicht liegen, aber es ist schon irgendwie ein besseres Gefühl, als direkt danach aufzustehen und aus der Praxis zu spazieren. Könnte ja was rausplumpsen!
Mit einem sehr positiven Gefühl verließen wir nach der Stunde die Praxis. Ich verbrachte den restlichen Tag dann größtenteils auf der Couch, manchmal mit den Händen auf dem Unterbauch, innerlich mit den Embryonen redend. Das klingt albern, ist es wahrscheinlich auch, aber ich bin gerne albern.
Gestern, also an dem Tag, an dem die Einnistung ungefähr beginnen müsste, erwachte ich direkt mit schlechter Laune und dem Gedanken, dass es sowieso wieder nicht geklappt hat. Das zog sich dann über den ganzen Tag und ich war froh, dass wir nachmittags Besuch hatten von lieben Freunden mit ihren zwei Kindern, da war ich ganz gut abgelenkt. Theoretisch weiß ich ja, dass man die Einnistung überhaupt nicht spüren muss und vielleicht sogar gar nicht spüren kann. Irgendwie warte ich aber trotzdem immer darauf, dass ein plötzliches Stechen mir verrät, dass sich das jetzt etwas einnistet. Oder dass man eben einfach DIESES GEFÜHL hat und es einfach WEISS! Im Internet kann man ja die abenteuerlichsten Geschichten dazu lesen. "Ich wusste schon beim Sex, dass es diesmal geklappt hat, denn ich hatte so ein Kribbeln im Bauch!" (Herzlichen Glückwunsch zum ersten Orgasmus! ) Überhaupt, scheiß Google! Wobei ich diesmal erst eine Sache gegoogelt habe ("Einnistung wie lange"), was ein guter Schnitt ist. Ich nehme aber an, dass es in den nächsten Tagen mehr werden könnte. Ich weiß zwar eigentlich schon recht viel, aber irgendwelche Fragen über ein bestimmtes ruckartiges Ziehen 1,3583 Zentimeter in Richtung Gebärmutter neben dem rechten Eierstock werden sich sicher bald stellen.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Die fantastischen Vier
Wie versprochen kommt nun das Update. Von sieben befruchteten Eizellen, haben sich vier weiterentwickelt. Und obwohl mir bestätigt wurde, dass das ein guter Schnitt wäre, bin ich ein bisschen pissig. Keine Ahnung warum, am Ende wollen wir ja eh nur zwei zum Transfer. Aber es wäre halt auch schön, wenn noch etwas übrig bliebe zum einfrieren. Vielleicht bleiben ja auch nichtmal zwei. Der Gedanke lässt mich doch leicht panisch werden, aber ich hoffe jetzt einfach, dass die Zeit bis Samstag 8:15 Uhr ganz schnell vergeht, in der Hand hab ich ja eh nichts.
Ansonsten fühle ich mich (besonders abends), als wäre ich kurz vorm Platzen. Ich sehe tatsächlich aus wie im 6. Monat schwanger. Ich kenne das ja, wenn ich mal wirklich viel gegessen hab, aber das geht halt auch wieder weg nach ein paar Stunden. Bauch einziehen geht auch nicht mehr, beim besten Willen nicht, daher bin ich auch ganz froh, dass ich einen Krankenschein habe, denn das könnte durchaus für Verwirrung unter den Arbeitskollegen sorgen. Auch sonst ist das Utrogest (Progesteron) ein absolutes Teufelszeug. Abgesehen davon, dass es eine sehr eklige und schmierige Angelegenheit ist (es sind Kügelchen, vielleicht so groß wie Blaubeeren, die man vaginal einnimmt), imitiert es auch sämtliche Schwangerschaftsanzeichen. Einen Vorteil hat's: ich hab ganz hübsche Titten. Für diejenigen, denen das jetzt to much information war: Muschi, Nippel, Schamlippen, Tampons, Menstruation!
Entschuldigt, ich schwof ab! Jedenfalls ist mir ziemlich langweilig. Großartige Ausflüge kann ich gar nicht machen, da ich 2-3 Liter am Tag trinken muss (ich zwinge mich zu 3 Litern Tee und 0,5 isotonischem Getränk, wurde mir empfohlen), muss ich auch stündlich auf die Toilette. Immerhin scheint die Sonne und ich kann ein bisschen draußen sitzen zusammen mit den Katzen. Meinen Zigarettenkonsum hab ich schonmal runtergeschraubt, von ungefähr 5 am Tag auf 2. (Wenn mir jetzt irgendwer mit "Rauchen schränkt die Fruchtbarkeit ein" kommt: Lies vielleicht nochmal den Blog von vorn!)
Momentan hält sich großartiges Gefühlswirrwarr noch in Grenzen, ich bin noch recht entspannt. Ich weiß aber genau, dass das ab Samstag sehr anders aussehen wird. Je näher der 4.3. rückt, umso schlimmer wird es wohl. Dieses Mal habe ich mir fest vorgenommen, keinen Testmarathon zu veranstalten. Ich hab allerdings noch 3 Schwangerschaftstests da. Für den Notfall sozusagen. Was ich aber definitiv brauchen werde, ist Ablenkung. Also wenn mich jemand besuchen möchte (im Idealfall mit Kuchen, aber natürlich auch ohne in Ausnahmefällen!), mit mir in den Wald gehen möchte, oder einfach nur so auf der Terasse rumhängen, ist herzlich eingeladen! Einzige Bedingung: ihr habt nichts gegen mein Gammelhosenoutfit, denn ich werde mich definitiv nicht in eine Jeans quetschen! Am Ende werden mir noch die Zellhaufen zerdrückt, die so liebevoll gezüchtet wurden!
(Verabschiedet man sich eigentlich am Ende eines Eintrages? Ich hab immer das Bedürfnis, aber ich glaube man muss das gar nicht machen. Außerdem sind wir ja hier auch nicht im Chefkochforum. *zwinker* *kicher* LG)
Mittwoch, 18. Februar 2015
Auf ein Neues!
Es war lange Ruhe hier und die geheime Mission ist auch unterwegs irgendwie eingeschlafen. Gestorben ist sie noch nicht, aber momentan auch nicht so aktuell, dass ich darüber etwas zu schreiben hätte. Deshalb bleib ich mal beim eigentlichen Thema.
Wir hatten inzwischen unseren Termin bei der Transfusionsmedizinerin, die sich wirklich sehr viel Zeit nahm und uns alles sehr genau erklärte. Viel ist nicht hängen geblieben, aber ich bin eh jemand, der bei Arztterminen alles sofort kapiert, nie Fragen hat und hinterher dann nichts mehr weiß. Jedenfalls wurden mir gefühlte tausend Röhrchen Blut abgenommen. Drei Wochen später konnten wir zur Auswertung hin und es zeigte sich, dass alles total in Ordnung ist (mein Vitamin D Wert sogar überaus hoch, was sehr selten ist im Winter, ich war ein bisschen stolz). Der einzige Wert der nicht ganz so zufriedenstellend war, betraf meine "Killerzellen". Es wurde uns so erklärt: Wenn man die ein bisschen ärgert, dann werden sie schneller aggressiv, als die von anderen Menschen. Anscheinend haben die keine so hohe Frustrationstoleranz, es ist ein bisschen wie mit meinen Kindern auf der Arbeit, es sind eben besondere Kinder. Uns wurde geraten, zur nächsten Kinderwunschbehandlung ganz leicht dosiertes Kortison zu nehmen und das war's dann auch schon. Also insgesamt ein durchaus gutes Ergebnis. Es hätte wesentlich schlimmer sein können.
Anfang Februar war dann wieder der erste Termin im Kinderwunschzentrum und da der zufälligerweise auf einen sehr günstigen Zyklustag fiel, konnte es direkt losgehen. Es blieb mir also überhaupt keine Zeit mich irgendwie darauf vorzubereiten (oder mich verrückt zu machen), denn zwei Tage nach dem Termin konnte ich schon anfangen zu spritzen. Diesmal war die Dosis etwas höher als beim letzten Mal. Beim Spritzen bin ich ja inzwischen echt sehr routiniert. Für die, die so gar keine Ahnung haben: Man spritzt sich vom Zyklusanfang täglich einmal ein Mittel, dass die Eizellreifung stimuliert. Wie lange man das spritzt, hängt sicher davon ab, wie der Körper darauf anspringt. Ich denke mit 10 Tagen liegt man da im Durchschnitt. Am Ende kommt dann noch ein sogenannter Antagonist hinzu, bei mir ebenfalls in Spritzenform, der dafür sorgt, dass der (eigene) Eisprung verhindert wird. Ich empfinde diese Spritzen als ziemlich unangenehm. Man muss die auch selbst zubereiten und das alleine nervt schon. Die Nadel ist auch ein bisschen dicker und außerdem brennt und juckt es ein bisschen. Aber ich will nicht jammern, es gibt sicher Schlimmeres. Nachdem ich mich dann innerhalb von zehn Tagen 13 mal gespritzt hatte, waren es 17 Eizellen. Für die totalen Frauenzyklus-Trottel: normal sind 1-2 Eizellen pro Zyklus. Ich durfte mir dann die finale Spritze zum Auslösen des Eisprungs setzen und war somit vor zwei Tagen bereit zur Punktion.
Ich bin wahrscheinlich eine der Wenigen, die auf Vollnarkose abfahren. Schon alleine der Leck-mich-am-Arsch-Saft gefällt mir ziemlich gut. Deshalb hab ich mich ein klitzekleines bisschen auf die Punktion gefreut. Aber natürlich auch wegen der 17 Eizellen. Das Ganze wird ambulant gemacht, das heißt, wenn man so einigermaßen wieder fit ist, darf man gehen. Ich wurde diesmal nicht ganz so schnell wieder fit und musste an den Tropf. (Ich wollte den Schwestern eigentlich noch erklären, dass ich immer so schläfrig bin und einfach voll gerne schlafe, aber dafür war ich irgendwie zu müde.)
Gestern konnte ich dann im Labor anrufen und erfragen, wieviele von den 17 Eizellen sich haben befruchten lassen. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Zehn Eizellen wurden befruchtet, davon direkt drei Stück eingefroren (für spätere Versuche oder das zweite Kind), die restlichen sieben kamen ins Embryoskop und von den sieben sahen fünf richtig gut aus und die anderen zwei hatten kleine Makel. Morgen ab 9 Uhr darf ich wieder anrufen und ich hoffe einfach, dass sich ein paar von denen gut geschlagen und sich schön weiter entwickelt haben. Sollten dann morgen nur noch zwei übrig sein (durchaus möglich, diese Zellhaufen sind echte Mimosen!), werden die direkt morgen transferiert. Sollten mehr als zwei überlebt haben, ist der Transfer in drei Tagen.
Das ist der Stand der Dinge. Oder die Fakten. Und weil ich selber manchmal keinen Bock auf ellenlange Texte habe, hör ich jetzt einfach auf zu erzählen und schreibe dann morgen ein kleines Update, in dem ich vielleicht näher darauf eingehe, wie es so ist, wenn man das Gefühl hat, man hätte 20 kleine Luftballons im Bauch. Oder über mein Bedürfnis Besucher zu empfangen, weil mir einfach sterbenslangweilig ist.
Bis dahin!
Die Eizellenmutti
Wir hatten inzwischen unseren Termin bei der Transfusionsmedizinerin, die sich wirklich sehr viel Zeit nahm und uns alles sehr genau erklärte. Viel ist nicht hängen geblieben, aber ich bin eh jemand, der bei Arztterminen alles sofort kapiert, nie Fragen hat und hinterher dann nichts mehr weiß. Jedenfalls wurden mir gefühlte tausend Röhrchen Blut abgenommen. Drei Wochen später konnten wir zur Auswertung hin und es zeigte sich, dass alles total in Ordnung ist (mein Vitamin D Wert sogar überaus hoch, was sehr selten ist im Winter, ich war ein bisschen stolz). Der einzige Wert der nicht ganz so zufriedenstellend war, betraf meine "Killerzellen". Es wurde uns so erklärt: Wenn man die ein bisschen ärgert, dann werden sie schneller aggressiv, als die von anderen Menschen. Anscheinend haben die keine so hohe Frustrationstoleranz, es ist ein bisschen wie mit meinen Kindern auf der Arbeit, es sind eben besondere Kinder. Uns wurde geraten, zur nächsten Kinderwunschbehandlung ganz leicht dosiertes Kortison zu nehmen und das war's dann auch schon. Also insgesamt ein durchaus gutes Ergebnis. Es hätte wesentlich schlimmer sein können.
Anfang Februar war dann wieder der erste Termin im Kinderwunschzentrum und da der zufälligerweise auf einen sehr günstigen Zyklustag fiel, konnte es direkt losgehen. Es blieb mir also überhaupt keine Zeit mich irgendwie darauf vorzubereiten (oder mich verrückt zu machen), denn zwei Tage nach dem Termin konnte ich schon anfangen zu spritzen. Diesmal war die Dosis etwas höher als beim letzten Mal. Beim Spritzen bin ich ja inzwischen echt sehr routiniert. Für die, die so gar keine Ahnung haben: Man spritzt sich vom Zyklusanfang täglich einmal ein Mittel, dass die Eizellreifung stimuliert. Wie lange man das spritzt, hängt sicher davon ab, wie der Körper darauf anspringt. Ich denke mit 10 Tagen liegt man da im Durchschnitt. Am Ende kommt dann noch ein sogenannter Antagonist hinzu, bei mir ebenfalls in Spritzenform, der dafür sorgt, dass der (eigene) Eisprung verhindert wird. Ich empfinde diese Spritzen als ziemlich unangenehm. Man muss die auch selbst zubereiten und das alleine nervt schon. Die Nadel ist auch ein bisschen dicker und außerdem brennt und juckt es ein bisschen. Aber ich will nicht jammern, es gibt sicher Schlimmeres. Nachdem ich mich dann innerhalb von zehn Tagen 13 mal gespritzt hatte, waren es 17 Eizellen. Für die totalen Frauenzyklus-Trottel: normal sind 1-2 Eizellen pro Zyklus. Ich durfte mir dann die finale Spritze zum Auslösen des Eisprungs setzen und war somit vor zwei Tagen bereit zur Punktion.
Ich bin wahrscheinlich eine der Wenigen, die auf Vollnarkose abfahren. Schon alleine der Leck-mich-am-Arsch-Saft gefällt mir ziemlich gut. Deshalb hab ich mich ein klitzekleines bisschen auf die Punktion gefreut. Aber natürlich auch wegen der 17 Eizellen. Das Ganze wird ambulant gemacht, das heißt, wenn man so einigermaßen wieder fit ist, darf man gehen. Ich wurde diesmal nicht ganz so schnell wieder fit und musste an den Tropf. (Ich wollte den Schwestern eigentlich noch erklären, dass ich immer so schläfrig bin und einfach voll gerne schlafe, aber dafür war ich irgendwie zu müde.)
Gestern konnte ich dann im Labor anrufen und erfragen, wieviele von den 17 Eizellen sich haben befruchten lassen. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Zehn Eizellen wurden befruchtet, davon direkt drei Stück eingefroren (für spätere Versuche oder das zweite Kind), die restlichen sieben kamen ins Embryoskop und von den sieben sahen fünf richtig gut aus und die anderen zwei hatten kleine Makel. Morgen ab 9 Uhr darf ich wieder anrufen und ich hoffe einfach, dass sich ein paar von denen gut geschlagen und sich schön weiter entwickelt haben. Sollten dann morgen nur noch zwei übrig sein (durchaus möglich, diese Zellhaufen sind echte Mimosen!), werden die direkt morgen transferiert. Sollten mehr als zwei überlebt haben, ist der Transfer in drei Tagen.
Das ist der Stand der Dinge. Oder die Fakten. Und weil ich selber manchmal keinen Bock auf ellenlange Texte habe, hör ich jetzt einfach auf zu erzählen und schreibe dann morgen ein kleines Update, in dem ich vielleicht näher darauf eingehe, wie es so ist, wenn man das Gefühl hat, man hätte 20 kleine Luftballons im Bauch. Oder über mein Bedürfnis Besucher zu empfangen, weil mir einfach sterbenslangweilig ist.
Bis dahin!
Die Eizellenmutti
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